Beim «Spitze Stei» oberhalb von Kandersteg im Berner Oberland drohen grössere Felsabbrüche mit
Volumen von 100 000 bis einigen Millionen Kubikmetern (Stand Juni 2026). Die instabile Bergflanke
besteht aus mehreren Rutschkörpern. Eine Ursache der aktuellen Krise dürfte die Permafrostdegradation
sein, welche die Wasserdurchlässigkeit im Fels erhöht, wodurch der Wassereintrag in die instabile
Bergflanke steigt. Eine grosse Herausforderung für die verantwortlichen Stellen des Kantons und der
Gemeinde sind die ständige Bereitschaft und die Vorbereitung auf ein Ereignis, das unter Umständen
noch Jahre auf sich warten lässt.
Wir konnten Nils Hählen, Naturgefahrenbeauftragter des Kantons Bern, dafür gewinnen, uns über die
aktuelle Situation am «Spitze Stei» und über die Auswirkungen der fortschreitenden
Permafrostdegradation in den Alpen aus erster Hand zu informieren.
17:40 Eintreffen
18:00 Begrüssung / Vorstellung und kurzes Interview mit Nils Hählen
18:15 Fachvortrag durch Nils Hählen
ca. 19:30 Apéro und gemütliches Zusammensein
Nils Hählen